Die besten Kneipen zum Kölner Karneval

Die 10 besten Kneipen und Brauhäuser in Köln zur Karnevalszeit

In ganz Deutschland kann man es mittlerweile erwerben – eines der berühmtesten Kölner Originale: das Kölsch. In der Karnevalszeit findet das helle, obergärige Bier reißenden Absatz. Kölsch wird aus schmalen Stangengläsern getrunken, was den ein oder anderen auswärtige Biertrinker bisweilen verwundert oder gar belustigt.

Das Kölsch soll immer frisch getrunken werden und das gelingt in kleineren Einheiten nun mal am besten. Wer nach Köln reist um Karneval zu feiern, darf den Besuch in einem der traditionsreichen Brauhäuser nicht auslassen. Rund um den Dom gibt es mehr als ein halbes Dutzend dieser Brauhäuser. Sie sind an Karneval der Treffpunkt aller Jecken.

Gut 20 Kölschmarken gibt es aktuell in Köln zu kaufen. Die meisten hiervon werden heute in großem Umfang hergestellt, nur das Kölsch von der Malzmühle und dem Päffgen kommt noch aus der Hausbrauerei. Kölsch trinkt man am besten im Brauhaus. Dort wird das Kölsch vom “Köbes” serviert. Der Köbes ist der Kellner in Brauhäusern in Köln, Bonn, Düsseldorf oder Krefeld. Ein Köbes ist stets mit einer blauen Schürze bekleidet und braucht daher an Karneval keine Kostüm Ideen.

Er ist so etwas wie eine Institution in jedem Kölner Brauhaus. Der „Köbes“ ist dafür bekannt, dass er herbe Sprüche klopft und meist einen eher ruppigen Umgangston pflegt aber stets herzlich bleibt. Die Schlagfertigkeit der Kölschen Kellner ist fast schon legendär. Das gehört dazu und ist ein alter Brauch. Es kann durchaus vorkommen, dass Ihnen der Köbes ungefragt ein frisches Kölsch vorsetzt, obwohl Sie Ihr Glas noch gar nicht ganz ausgetrunken haben. Wer den automatischen Nachschub unterbrechen möchte, der legt einfach einen Bierdeckel auf sein Glas. In jedem Fall kann man im Kölschen Brauhaus eine schöne, gesellige Zeit verbringen.

An den Karnevalstagen werden die Brauhäuser und Kneipen bis auf die Theke komplett ausgeräumt, damit genug Platz vorhanden ist für die Jecken. In den letzten Jahren zeichnet sich auch immer mehr der Trend ab, dass Wertmarken am Eingang verkauft werden. Das ermöglicht einen schnelleren Ablauf für den Köbes und erspart Diskussionen über das Wechselgeld. Sollten Sie es schaffen einen Abstecher in ein Brauhaus zu machen haben wir auch die passenden Katertipps auf Lager.

Wir haben für Sie die Top 10 der besten Kneipen und Brauhäuser zusammengestellt:

1: Das Brauhaus Früh am Dom

Dieses Brauhaus ist das größte Brauhaus Kölns. Die im Jahre 1904 von Peter Josef Früh gegründete Brauerei ist heute für viele das Flagschiff unter den Kölner Brauhäusern. Im Inneren verteilen sich die Gasträume auf drei Etagen. Im Erdgeschoss bahnt man sich seinen Weg zu dem rustikalen Inventar. Die Wände und Sitzbänke sind in dunkler Holzoptik gehalten. Man fühlt sich direkt heimisch in der gemütlichen Atmosphäre. In der Schänke wird das Kölsch vom Fass gezapft, welches auf dem hölzernen Fassbock steht. Gleich hier an der “Quelle” gibt es kleine Stehtische und Konsolen an der Wand für alle, die keine Lust oder Zeit zum Platznehmen in der Stube haben und einfach ein Kölsch im Stehen trinken wollen.

2: Gaffel am Dom

Da wo einst viele Jahre das recht bekannte Restaurant “Alt Köln” war, hat nach einer längeren Renovierung ein weiteres Brauhaus der Gaffel Brauerei eröffnet. Die Fläche im Innenraum ist 1.300 m² groß und mit typisch rustikalen Mobiliar, wie etwa den blanken, hellen Holztisch- platten, dunklen Wandvertäfelungen und einem echt aussehenden, von innen beleuchtetem Oberlicht ausgestattet. Das Gaffel am Dom ist ein neues Ziel für alle Freunde kölscher Spezialitäten. Schön anzusehen sind auch die kupfernen Sudkessel an der linken Raumseite. Im Sommer wird der Biergarten an der Seite zum Eingang zum Bahnhof sicher gut besucht.

3: Heller’s Brauhaus

Das Heller’s ist eine Mischung aus Brauhaus und Studentendisko. Die Gaststätte unter den Studenten Kölns ein Klassiker. Es ist recht weitläufig und reicht über vier Bereiche. Das Bier soll ein “ökologisches Kölsch” sein, wird im Hause selbst gebraut und bei Musik in den beiden großen Sälen und im Wintergarten von der offenbar richtigen Zielgruppe genossen.

4: Malzmühle

Die Malzmühle ist ein ursprüngliches und einfaches Brauhaus. Das Mühlen Kölsch auch bei dieser Brauerei im Haus selber gebraut. Wie gut es ist, das durfte auch Ex-US-Präsident Bill Clinton im Jahre 1999 testen, als er zum Weltwirtschaftsgipfel in Deutschland war. Ganz angetan von der Kölner Spezialität soll Clinton dann frei nach John F. Kennedy gesagt haben: “Ich bin ein Kölsch!”.

5: Brauhaus Päffgen

Das Päffgen ist ebenfalls ein urwüchsiges Brauhaus mit typisch rustikalem Ambiente. Das gute Kölsch kommt auch hier noch aus der eigenen kleinen Hausbrauerei. Wie in jedem Kölner Brauhaus üblich, stehen auch im Päffgen vor allem deftige Gerichte auf der Speisekarte, so zum Beispiel die kölner Spezialität „Halve Hahn“, aber auch warme Speisen. Im Innenhof findet sich ein kleiner Biergarten, der im Winter überdacht und beheizt ist und somit das ganze Jahr rege genutzt wird.

6: Brauhaus Sion

Das Sion Brauhaus ist ein allseits bekannter Treffpunkt für Kölner aber auch Besucher. Es handelt sich um ein großes Lokal. Die Decke ist mit schönen, warm leuchtenden Lampenschirmchen ausgestattet. Der Gesamteindruck ist brauchhausgerecht rustikal mit einer herzlichen, gemütlichen Atmosphäre. Man findet Gemälde von Köln und sogar ein Bild von Konrad Adenauer an der Wand.

7: Peters Brauhaus

Das schöne Peters Brauhaus ist edel eingerichtet und verfügt über reichlich Platz für seine Besucher. Es bietet sechs Bereichen in denen man sich aufhalten kann, wie zum Beispiel der Malerwinkel und das Kapellchen. In der Braustube sorgt ein Licht aus buntem Bleiglas für die Beleuchtung und gleichzeitig für eine gemütliche Atmosphäre. So können die Gäste das Essen und Trinken genießen.

8: Brauhaus Schreckenskammer

Woher stammt eigentlich der Name des Hauses? Das ursprüngliche Brauhaus „Schreckenskammer“ stand in der Johannisstraße 42 in Köln. Nach mündlicher Überlieferung hat das Brauhaus von folgender Geschichte seinen Namen erhalten: Gegenüber dem Haus Johannisstraße 42 befand sich früher die Eisenbahner-Lehranstalt der Fränkisch-Märkischen-Eisenbahn. Da diese Anstalt räumlich sehr klein war, musste bei Prüfungen auf die Räumlichkeit des Brauhauses zurückgegriffen werden. Als wieder einmal eine Prüfung im Brauhaus abgehalten wurde und ein staatlicher Prüfer hinzu kam, fragte dieser, da ihm die Räumlichkeiten nicht bekannt waren: „Na, wo ist denn nun die Schreckenskammer?“

9: Kulisse

Seit mehr als 10 Jahren gibt es die „Kulisse“ am Alter Markt mitten in der Kölner Altstadt. Vis a vis vom alten Kölner Rathaus wurde eine rustikale und gemütliche „Kulisse“ geschaffen, in der Menschen aus Köln und Umgebung ihren Alltag vergessen und in netter Gesellschaft einen schönen Abend verbringen können.

Das Team von „Köbessen“ kümmert sich um eine lückenlose Getränkeversorgung während das Sicherheitspersonal für einen geregelten Ein- und Auslass sorgt. Bei Kölscher Musik, Schlager und einer ansonsten weiten Bandbreite internationaler Musik, können am Tisch sowohl 10 Liter Fässchen sowie für die Kulisse fast schon legendäre 3 und 5 Liter Tower bestellt werden.

10: Die Flotte

Diese Kneipe ist eine Institution in der Kölner Kneipenlandschaft und liegt sehr zentral am Zülpicher Platz. Unter der Woche trifft man sich hier zum Klönen, Flirten, Billard oder Kickerspielen und genießt dabei ein leckeres Kölsch. An den Wochenenden wird hier ab ca. 21 Uhr gefeiert. Viele Junggesellenabschiede und andere gesellige Menschen tanzen hier zu Musik von den Charts über Oldies, 80er und Schlager zur kölschen Musik und manchmal auch an nicht Karnevalstagen zu Karnevalsmusik, auch wenn da der Grund warum wir Karneval gefeiert wird nicht gegeben ist. Am 11.11. und in der Karnevalswoche ist die Flotte als Karnevalshochburg auch über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannt. Längere Wartezeiten am Einlass muss man in Kauf nehmen. Dafür lohnt es sich aber jedes Mal aufs Neue. Super Stimmung, zentrale Lage und keine Sperrstunde ermöglichen Partys bis in die frühen Morgenstunden.