Skelett Kostüm – die Verkleidung wie ein Toter

Das Skelett als eines der flexibelsten Halloween-Kostüme

Kommen anderes Kostüm lässt zu viel Interpretationsspielraum zu, wie ein klapperndes Knochengerüst. Entweder setzt man es eigenständig ein und nutzt entweder Ganzkörperkostüme oder auch Bodypaint dazu, die einzelnen Knochen auf dem eigenen Körper vollständig zu verteilen oder man arbeitet es in ein viel größeres Projekt ein. Beispielsweise, indem man den Tod verkörpern möchte, dessen dunkle Kutte von einem engen Brustkorb umgeben ist. Wer ein wenig Kreativität an den Tag legt, hat also schnell ein Kostüm kreiert, das durch seine Einzigartigkeit zu bestechen weiß.

Das sollte unbedingt beim eigenen Kostüm beachtet werden

Zum Oktoberende sind bereits kalte Temperaturen draußen vorherrschend und aus diesem Grund sollte man unbedingt von vollumfänglichen Bodypaintings absehen und stattdessen entsprechende Kleidungsstücke tragen. Ganzkörperkostüme, ferner auch Kigurumi oder Onesie genannt, Spenden die ganze Zeit über Wärme.

Wer hingegen lieber beim ganz legeren Auftritt bleibt, kann mit ganz wenigen Tricks ein herrlich gruseliges Kostüm improvisieren. Die wohl einfachste Methode hierbei ist ein schwarzes T-Shirt, auf welches mittels weißer Stofffarbe ein Brustkorb aufgemalt wird. Dazu dann noch das Gesicht etwas schminken, eine schwarze Jeans und fertig ist das partytaugliche Halloweenoutfit. Steht keine Farbe zur Verfügung, gibt es noch eine zweite Möglichkeit. Bei dieser wird allerdings ein schwarzes Oberteil (wahlweise kurz- oder langärmlig) zerstört. Wichtig für diese Variante ist, dass ein weißes Oberteil darunter getragen wird und die einzelnen Knochen aus dem Stoff ausgeschnitten werden. Trägt man nun beide Stücke übereinander, sind die Knochen dadurch natürlich weiß zu sehen.

Wichtige Schminktipps fürs Skelett

  • Um einen realistischen Totenschädel darzustellen, bedarf es schwarze Augenhöhlen. Im besten Fall schließen diese auch die Augenbrauen mit ein. Andernfalls ist es nötig, diese zu überschminken.
  • Generell gilt: Bei einem Skelett sind nicht nur realistische Augenhöhlen notwendig, sondern auch andere Details. Dazu zählen eine schwarze Nasenspitze, schwarze Wangen welche die Hohlräume andeuten und weiß überschminkte Lippen, die von dünnen senkrechten Strichen geziert werden, um ein Gebiss darzustellen.
  • Wird tatsächlich ein T-Shirt getragen, sollte unbedingt der Hals bis zum Ausschnitt hinein geschminkt werden. Dabei kann die Haut mit schwarze Farbe überdeckt werden, während mit Hilfe von weiße die Wirbelsäule angedeutet wird.
  • Weiß bemalte Hände runden den Look perfekt ab.
  • Manche kostümierte gehen dabei auch so weit, Kontaktlinsen für ihr Outfit einzusetzen. Allem voran gänzlich weiße sind dabei für Skelette sehr beliebt.

Allseits beliebt: Das Calavera aus Mexiko

In Mexiko liegt dem Día de Los Muertos eine lange und alte Tradition zugrunde. Hierzulande kennt man ihn allerdings besser unter dem Namen Tag der Toten. Zum mexikanischen Pendant für Allerseelen bemalt man das eigene Gesicht mit einem möglichst bunten Calavera, um Verstorbenen zu gedenken. Durch seine große Ähnlichkeit mit einem Totenschädel wird diese Gesichtsbemalung immer wieder mit Skelettkostümen in Verbindung gebracht.

Wie wäre es mit etwas Neuem?

Obwohl sich das Skelett als Kostüm jedes Jahr aufs Neue über große Beliebtheit unter den Halloweenfans erfreut, fühlen sich viele dabei, als würden sie auf eine leicht angestaubte Idee zurückgreifen. Mit ein wenig Kreativität lässt sich allerdings schnell frischer Wind in die Sache bringen. Immerhin sind rumlaufende Skelette eine Sache der Übernatürlichkeit dementsprechend darf man sich weiteren Genres bedienen.

Wie wäre es zum Beispiel mit Pfeil und Bogen, um als Skelettgegner aus der Videospielreihe von Elder Scrolls aufzutauchen? Oder mit einem Skelettkönig, dessen Haupt von einer wunderschönen Krone aus Ästen bedeckt wird? Lässt man es nun mit ein wenig Bastelmaterial so aussehen, als würde jede Menge Erde auf der Krone liegen, hat man sich gerade erst vor wenigen Minuten aus dem eigenen Grab erhoben. Schließlich ist das keine Tätigkeit, die rein den Zombies vorenthalten ist.

Nicht immer muss das Skelett böse sein! So lässt es sich auch mit ulkigen Details liebevoll kombinieren. Mittels Duschhaube und Bastelwatte lässt sich ein Kostüm zaubern, das den Anschein erweckt, also müsste man gerade noch Shampoo kaufen. (Für welche Haare? Genau darum geht es!) Oder aber man trägt dazu eine Blumenkette, ein Tütü und beginnt bei jeder Gelegenheit auf der Ukulele zu spielen, die selbstverständlich zum treuen Begleiter des Abends wird.

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  1. […] Monster gilt im Prinzip alles, das sich nicht in die Riege der Zombies, Vampire und Skelette einreihen lässt. Aber es muss dabei nicht immer blutig und damit nach dem Gore-Prinzip zugehen. […]

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